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Paroedura picta

Madagaskar Großkopfgecko

Diese Art eignet sich hervorragend für Anfänger in der Terraristik


Beim Madagaskar Grosskopfgecko handelt es sich um eine sehr genügsame,
anspruchslose Art, die sich hervorragend dem Anfänger empfiehlt.

Madagaskar

Südwestmadagaskar


Vorkommen und Beschreibung

Paroedura pictus ist ursprünglich auf Madagaskar beheimatet.
Seinen deutschen Namen hat er seinem großen Kopf zu verdanken, während der Körper und die Beine verhältnismäßig klein sind. Auf dem Schokoladebraunen Körper befinden sich mehrere Cremefarbene Flecken, die bei Jungtieren als leuchtend gelbe Querstreifen vorhanden sind.

Paroedura picta kann ein Alter von bis zu 10 Jahren erreichen.


Beschreibung:

Die Species gehört zu den mittelgroßen Arten der Gattung.
Die Männchen können eine Gesamtlänge von 15 -17 cm, und dabei ein Gewicht
von 20 – 25 g erreichen.
Die Weibchen bleiben 1 bis 3 cm kleiner und erreichen hierbei ein Gewicht von
14 – 18 g (Schröder, 1999).
Paroedura pictus ist dämmerungs- und Nachtaktiv.
Wie die meisten Geckos frisst auch dieser seine Haut nach jeder Häutung.

Geschlechtsunterschiede:

Die Männchen sind oftmals dunkler gefärbt als die Weibchen und erreichen eine
größere Gesamtlänge.
Am sichersten sind die Männchen an den deutlich erkennbaren
Hemipenistaschen zu identifizieren.

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Lebensweise:

P. picta bewohnt überwiegend Trockenwälder, Savannen und halbwüstenartigen
Gebiete.
In seinem natürlichen Habitat ist er nach Einbruch der Dunkelheit
durchaus häufig anzutreffen.

Heimchen

Bei uns im Shop erhältlich. (Klick auf das Bild)

Nahrung:

Heimchen, Grillen aller Arten, Schaben, Wachsmaden, Heuschrecken,
Mehlwürmer, etc.
Jungtieren sollte täglich Futter zur Verfügung stehen.
Selbstverständlich sollten alle Futtergaben vorher mit Mineral- und
Vitaminzugaben aufgewertet werden (z.B.: Reptivit, etc)
Trinkwasser, welches permanent zur Verfügung steht.

Die Art gilt als ausgesprochen verfressen, weshalb sparsam gefüttert werden
sollte, damit die Tiere nicht verfetten.

Diverse Terrarien

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Terrarium:

Man sollte Paroedura unbedingt in einer Gruppe von 1 Männchen und mehreren Weibchen halten.
Das Terrarium sollte eine Grundfläche von mindestens 60 cm x 50 cm haben. Da die Geckos ausgezeichnete Kletterer sind, sollte eine Rückwand mit Felsvorsprüngen nicht fehlen.
Ebenfalls sollten im Terrarium Steinaufbauten und Korkstücke als Versteckplätze angeboten werden.
Als Bodengrund hat sich ein Erde-Sandgemisch bewährt.
Die Tagestemperatur sollte bei 26 -28 Grad liegen. Jeden zweiten Tag sollte mit einer Sprühflasche gesprüht werden um eine Luftfeuchtigkeit von 30% bis 50% zu halten.

Inkubator Bruja 400

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Zucht:

Die als äußerst produktiv geltenden Paroedura picta pflanzt sich unter optimalen
Bedingungen das ganze Jahr über hindurch fort.
So können alle 14 bis 30 Tage Eier abgesetzt werden.
Bis zu 10 Gelege im Jahr.
Um die Weibchen nicht zu sehr zu belasten und ihnen eine Ruhephase zu
gewähren, sollte man solche „Dauerleger“ eine Zeit vom Männchen trennen.

Da die Tiere in der Lage sind Spermien über einen längeren Zeitraum zu
speichern (Receptacula seminis ), können die weiblichen Geckos trotz der
Trennung noch bis zu fünf weitere befruchtete Gelege produzieren.

Es ist stets darauf zu achten die Tiere ausreichend mit Kalzium in Form von
z.B.: gemahlener Sepiaschale zu versorgen, da ansonsten die Gefahr besteht,
dass gerade junge Weibchen regelrecht einbrechen.
Es werden zwei hartschalige Eier abgelegt, in seltenen Fällen jedoch nur ein
Einzelei. Ich biete meinen Tieren eine mit feuchtem Blumenerde-Sandgemisch
gefüllte Kunststoffbox mit einem Loch im Deckel. Hier vergraben die Weibchen
ihre 9-12 x 12-14 mm großen Eier.
Das Gelege sollte zur Sicherheit der Jungtiere in einen Inkubator überführt
werden, da die Adulti ihnen nachstellen.
Die relativ dünnwandigen Eier werden mit einem Bleistift auf der Oberseite
markiert und ohne sie zu drehen in den Inkubator überführt.
Durchleuchtet man die Eier noch 10 –14 Tagen mit einer Taschenlampe, so
lässt sich sehr leicht feststellen, ob sie befruchtet sind.
Befruchtete Eier schimmern rosa, unbefruchtete hingegen gelblich.
Die Eier sofort in leicht feuchtes Vermiculit überführen.


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Jungtiere

Inkubation:

Die Inkubationsdauer ist abhängig von der Temperatur.
So schlüpfenmit ca. 50 – 55 mm großen Jungtiere nach 55 – 65 Tagen
bei einer Inkubationstemperatur von 26-29 °C.
Die jungen Geckos starten sofort mit der Häutung.
Bereits zwei bis drei Tage später beginnen die Tiere selbstständig kleine
Heimchen zu erbeuten.
Die Aufzucht der Jungen ist problemlos.
Die Jungtiere können bereits mit 6 – 9 Monaten geschlechtsreif werden.

Wie alle Reptilien sind auch die Großkopfgeckos aufgrund ihrer Anatomie und ihres Stoffwechsels wechselwarme Lebewesen.
Sie sind also nicht in der Lage, ihre Körpertemperatur durch Nahrungsverbrennung selbstständig aufrecht zu erhalten sondern regulieren diese stattdessen durch die Umgebungstemperatur.
UV-Beleuchtung ist nicht unbedingt erforderlich.
Das Terrarium sollte allerdings mit mindestens einem Wärmespot ausgestattet sein, der lokale Temperaturen von bis zu 35°C erzeugt und welchen die Tiere nach Bedarf aufsuchen bzw. meiden können.
Die Beleuchtungsdauer sollte 12 Stunden betragen. Nachts sinken die Temperaturen auf ca. 22°C.