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Jungferngeckos


Beim Jungferngecko handelt es sich um eine sehr genügsame,
anspruchslose Art, die sich hervorragend dem Anfänger empfiehlt.


Vorkommen und Beschreibung

Die Jungferngeckos stammen ursprünglich aus dem Gebiet des pazifischen Ozeans, speziell
bei den Marshall Inseln, sie haben sich weiter ausgebreitet und man findet sie derzeit auch
in Neuseeland, Mittel-und Südamerika und Nord-u. Ostaustralien.

Aussehen und Grösse


Sie sind von kleinen Körperbau und erlangen eine Gesamtlänge von 60-100mm.
Ihre Grund-Färbung ist von hellgelb-beige(goldig) bis ins ocker-dunkelbraun gehend , je nach Temperatur und Stimmung ist das leicht veränderlich, sie haben auffällige goldfarbene Knopf-
augen, der Schwanz ist seitlich gewellt.
Ihre Füßchen sind Lamellenfüßchen und sind in der Lage auf glatten Untergrund , wie Glas
entlang zu laufen.

Verhalten

Vom Verhalten sind sie agil , tagsüber sind sie mehr beim Relaxen an warmen Stellen im Terrarium, aber sowie die Beleuchtung ausgeht kommt ihr dämmerungs-und nachtaktives Verhalten zur Geltung. Sie klettern durchaus gerne an den Rückwänden entlang, verstecken sich tagsüber gerne im unteren Teil des Terrariums, sowie auch gerne auf der Rückwand
unter dem Wärmespot.
Nachts kann man durch eine Rotlicht-oder Nachtlampe die Tiere gute beobachten.
Die Tiere sind untereinander sehr gut verträglich und können problemlos in einer Gruppe gehalten werden. Sie geben nachts gackernde Geräusche/Töne von sich.

Heimchen

Bei uns im Shop erhältlich. (Klick auf das Bild)

Zur Ernährung kann ich sagen, dass sie sich mit Insekten ernähren, sowie auch gerne mal an Obstbrei schlecken.
In ihr Beuteschema fällt alles was klein , zappelig und in ihr Mäulchen passt, dazu gehören
z.Bsp.kleine Heimchen oder-grillen, Drosophila, kleine Würmchen, kleine frisch geschlüpfte Heuschrecken und sicher noch vieles mehr , was entsprechend klein ist.
Gefüttert wird bei adulten Tieren 3x die Woche, verabreiche es am frühen Abend und an den Zwischentagen gebe ich ganz wenig Kleckse Obstbrei ins Terrarium.
Ein Wassergefäß sollte stets und ständig gefüllt vorhanden sein, habe sie zwar noch nicht trinken sehen, aber ist wichtig.Tgl. wird im Terrarium gesprüht, so dass sie frisches Wasser von den Blättern aufnehmen können.
Wichtig, wie bei allen anderen Reptilien auch, die Vitaminisierung durch Be-
stäuben der Futtertiere mit Calca-Mineral oder andere Vitamin-Mineral-Präparate.

Diverse Terrarien

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Dies ist auch ein Tier , was in der Terrarienhaltung weniger anspruchsvoll ist, vor allem vom
Platzbedarf und ist für Anfänger gut geeignet.
Eine kleine Gruppe aus 2-4 Tieren kann man schon ein einen 60er Terrarium halten. Unsere 2 Tiere sind in einen Terrarium der Größe 60 x 45 x 60 cm, da man davon ausgehen kann,
dass die Tiere sich schnell vermehren ....dazu kommt dann mehr!
Je größer die Gruppe, desto mehr Platz sollte logischerweise angeboten werden.
Die Grundtemperatur im Terrarium soll bei 22-30°C liegen, punktuell kann es auch mal 40°C sein, aber auf keinen Fall das ganze Terrarium.Die Geckos sind anspruchslos in der Hinsicht, dass sie auch mal Temperaturschwankungen hinnehmen können.
Die Luftfeuchte sollte um die 50 - 60% liegen.

Einrichtung gestaltet sich dem Feuchtraumbewohner entsprechend Piniensubstrat,Moos , Kletter-Rückwand und echte Pflanzen , wie Orchideen, Ficus oder Dracaena, kleine Pfeffergewächse, Ficus pumila uvm.
darin Platz finden.
Beleuchtung des Beckens haben wir mit 2 x 26 Watt - Tageslicht-Repti Glo 2,0, für die Wärme gibt es noch einen 25 Watt Sun Glo, seitlich bei Bedarf (nachts u. in den Abend und kühlen Morgenstunden) eine 16 Watt Klebe-Heizmatte.
Der Standort bei uns sehr wetterabhängig, in einem Wohnbereich ist sicher nicht ganz so viel Heizung notwendig.

Inkubator Bruja 400

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Die Vermehrung bei den Jungferngeckos ist ziehmlich einfach. Da sie die parhenogentischen Fähigkeiten haben, d.h. sie sind zur eingeschlechtlichen Fortpflanzung fähig.
Adulte Weibchen werden mit 6-8 Monaten geschlechtsreif, die erste Eiablage erfogt dann meist im Alter von 8-10 Monate.Diese (meist) 2 Eier werden im Terrarium an einen Ort ihrer Wahl
geklebt. Da geklebte Eier sich nicht entfernen lassen , muss man sie im Terrarium belassen, was
auch kein Problem darstellt. Wenn die Jungtiere dann nach ca. 60-80 Tagen schlüpfen ist dies
keine Gefahr , sie werden von den adulten Tieren akzeptiert.

Also der Schlupf ging ganz unproblematisch von sich, nach ca. 3 Monaten stellten wir fest, dass es auf einmal ein paar kleine Jungtiere im Terrarium gab. Sie waren sehr gute Versteckkünstler und könnten daher auch schon eher geschlüpft sein. Sie entwickelten sich mit den Elterntieren
gut in diesem Terrarium, keine Extra-Aufzucht notwendig.