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Geckos

Geckos

Phelsuma

Taggeckos


(Gekkonidae) sind eine Familie der Schuppenkriechtiere (Squamata). Sie bevölkern seit etwa 50 Millionen Jahren die Erde und haben sich im Laufe ihrer Entwicklung weltweit ausgebreitet. Dank ihrer hervorragenden Anpassungsfähigkeit haben die Geckos die verschiedensten Lebensräume erobert und sind sowohl in den gemäßigten Zonen als auch in den Wüsten der Erde und den Tropen anzutreffen. Dort haben sie es zu einer schier unüberschaubaren Artenvielfalt gebracht.

Merkmale

Füsse

Die sogenannten Spatulae


Geckos sind kleine bis mittelgroße Echsen, die zwischen 4 cm und knapp 40 cm groß werden können.
Die meisten (etwa 75%) sind dämmerungs- oder nachtaktive Tiere, mit dementsprechend unauffälliger Färbung und einer der Nachtaktivität angepassten Spaltpupille.
Manchmal sonnen sich diese scheuen und meist sehr flinken Tiere in der frühen Dämmerung oder am Tage, so wie es ihre Verwandten, die so genannten Taggeckos, gern tun. Diese sind im Gegensatz zu ihren Verwandten auffälliger gefärbt und besitzen eine runde Pupille.
Eine weitere Unterteilung bei den Geckos bezieht sich auf deren Zehen.
Eine grobe Unterteilung kann man in Lamellengeckos und Krallengeckos ziehen.
Geckos erster Gruppe können dank perfekter Adhäsion, durch ihre mit Billionen feinster Härchen (etwa 200 Nanometer breit und lang), sogenannten Spatulae, besetzten Füße, bei der sie sich der Van-der-Waals-Kräfte bedienen, sogar kopfüber an Scheiben laufen.
Die Haftfähigkeit der Geckos wird im Nanometer-Bereich durch Feuchtigkeit noch gesteigert.
Insgesamt gibt es 6 Unterteilungen allein bei der Klassifikation der Füße.


Jeder Gecko hat eine sehr empfindliche Haut mit eher sehr kleinen Schuppen.
Bei Angriffen ist er in der Lage, den Schwanz abzuwerfen (als Autotomie bezeichnet), welcher nach einer geringen Zeit wieder nachwächst.
Da er meist nicht mehr so schön ist, wie vorher, sollte man Geckos in Heimtierhaltung niemals am Schwanz anfassen.
Zusätzlich dient er den Echsen als wichtiger Fett- und Nährstoffspeicher.
Ein sehr auffälliges Zeichen sind die Füße des Geckos. Ein Großteil der Arten hat Haftlamellen, welche es ihnen ermöglichen, auch an glatten Gegenständen bzw. Flächen zu laufen und zu klettern.
Andere Arten wiederum verfügen über Zwischenhäute zwischen den Zehen, mit denen sie über Sand laufen können. Augen und Gehör des Geckos sind gut entwickelt.
Zur Verständigung untereinander geben viele Arten Laute von sich.
Bei einigen Arten ist das Geschlecht an den vergrößerten Femoral- oder Präanalporen sowie am breiten Kopf der Männchen zu erkennen. Allerdings gibt es auch Arten, bei denen die Geschlechtsbestimmung sehr schwierig ist.

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