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Zucht und Vermehrung

Paarung bei Bartagamen

Paarung:

Bartagamen beginnen meist kurze Zeit nach Beendigung der Winterruhe mit den den ersten Paarungen.
Eingeleitet werden diese mit heftigem Kopfnicken und Stampfen der Männchen, welches dann im allgemeinen als Imponiergehabe zu verstehen ist.
Eine stattgefundene Paarung reicht meist für die Befruchtung weiteren Gelege aus.
Diesen Vorgang nennt man Samenspeicherung wie bei den Landschildkröten.

Bartagame beim Eier legen.

Tragzeit:

Die Tragzeit der Eier dauert im allgemeinen 3 - 4 Wochen.
Während dieser Zeit müssen die Weibchen mit zusätzlichen Vitamin- und Calciumpräparaten versorgt werden.
Die ausreichende Futtermenge (pflanzlich sowie tierisch) versteht sich von selbst.

Eiablage:

Je nach Anzahl der Eier hört das Weibchen ca. 3 - 4 Tage vor der Eiablage auf zu fressen.
Als notwendigen Eiablageplatz eignen sich Sandaufbauten welche täglich leicht besprüht werden und die meistens unter einem Strahler liegen.

Vermiculit

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Inkubation:

Nach erfolgter Eiablage schließen die Weibchen die selbstgegrabene Höhle wieder.
Nun können die Eier vorsichtig geborgen werden.
Hierbei ist darauf zu achten, daß diese nicht mehr gedreht werden, da die Embryos sonst vom Dottersack erdrückt werden.
Um spätere Drehungen zu vermeiden, markiert man die Oberseite mittels Farbstift.
Als Zeitigungssubstrat verwendet man am einfachsten Vermiculit.
Dieses wird gewässert und anschließend gut ausgedrückt etwa bis zur Hälfte in eine Grillendose gefüllt.

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Die Eier müssen nun in einen Inkubator verbracht werden, wo sie bei einer Temperatur von 26 - 30°C ausgebrütet werden.

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Schlüpfling

Inkubationszeit:

Die eigentliche Inkubationszeit dauert meist 55 - 70 Tage und richtet sich nach der Brutemperatur, diese liegt bei 26 - 30°C.
Je geringer die Temperatur, desto länger dauert die Inkubationszeit, aber umso größer und wiederstandsfähiger sind die Jungen nach dem Schlupf. Wichtig ist, daß sich anhand der Inkubationstemperatur die Geschlechter herausbilden.
Ein ausgewogenes Verhältnis von männlichen und weiblichen Jungtieren erreicht man bei 29°C.
Während der Inkubationszeit wachsen die Eier auf das doppelte ihrer ursprünglichen Größe heran.
Dies liegt nicht nur am Wachstum der Embryonen, sondern auch daran das sie das Wasser aus dem Brutsubstrat förmlich aufsaugen.

Daher ist es sehr wichtig die Feuchtigkeit des Substrats regelmässig zu überprüfen.
Wir das Substrat zu trocken, fallen die Eier ein und sterben ab.
Bei kurzzeitiger leichter Austrocknung, reicht eine erneute Wasserzuführung oftmals schon aus und die Eier nehmen wieder an Umfang zu.

Junge Bartagamen

Aufzucht der Jungtiere:

Die Aufzucht/Haltung der Jungtiere enspricht dem der adulten Tiere.
Wichtig ist auch der erhöhte UVB-Bedarf, welcher nicht mit einer Leuchtstoffröhre mit nur 6 - 8 % UVB-Anteil gedeckt werden kann.