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Krankheiten

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Hier sehen Sie eine Liste von Tierärzten, welche auf Reptilien spezialisiert sind. Klicken Sie auf das Bild

Bitte gehen Sie bei Krankheitssymptomen zu einem reptilienspezialisierten Tierarzt.


Kokzidien/ Coccidien

Kokzidien sind mikroskopisch kleine, einzellige Parasiten.
Diese können regelmässig bei Kotuntersuchungen gefunden werden und stellen in geringer Zahl keine grosse Gefahr für das Tier da.
Durch einen Entwicklungszyklus ohne Zwischenwirt sind Kokzidien der Gattung Eimeria von besonderer Bedeutung bei der Haltung von Terrarientieren, da eine Vermehrung der Parasiten im Terrarium erfolgen kann.
Häufig befallen Kokzidien die Leber, die Gallenblase oder die Darmschleimhaut.

Sie kommen bei Haustieren wie Hund, Katze und Kaninchen, aber auch bei Geflügel, Fischen und Reptilien vor.
Die Krankheit kann nach erfolgreicher Behandlung rasch abheilen.
In besonderen Fällen, z. B. bei Jungtieren oder schwachen Tieren kann sie aber auch tödlich enden.

Anzeichen für eine Erkrankung sind z. B. Durchfall, kein Appetit, die Abmagerung des Tieres oder auch eine verzögerte Entwicklung der Jungtiere.

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Jedoch nicht mit einem Medikament vom Tierarzt (wie Panacur) zu vergleichen.

Oxyuren

Oxyuren aus der Gruppe der Nematoden (Fadenwürmer) werden durch ihren direkten Entwicklungskreislauf ohne Zwischenwirt leicht von Tier zu Tier übertragen.
Erste Hinweise können für eine Infektion können auch hier kein Appetit, Abmagerung und veränderter Kot sein.
Bei guten hygienischen Verhältnissen und optimalen Haltungsbedingungen der Reptilien muss es zu keiner Schädigung des Tieres durch Oxyuren kommen.
Vor Ruheperioden wie Trockenruhe oder Winterschlaf ist eine Entwurmung zu empfehlen.
Die Wurmbehandlung erfolgt medikamentös z. B. durch Panacur.

Rachitis

Rachitis bezeichnet eine Erkrankung des wachsenden Knochen mit gestörter Mineralisation der Knochen und Desorganisation der Wachstumsfugen.
Die häufige Calciummangel-Rachitis wird meist durch eine mangelnde Calciumaufnahme mit der Nahrung hervorgerufen.
Als Symptome sind z. B. bekannt, dass die Gliedmaßen beginnen zu zittern und der Kiefer weich wird und sich beim Fressen stark durchbiegt.

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Legenot
Die Legenot ist eine Krankheit, welche bei Vögeln und Reptilien vorkommt und bei Nichtbehandlung zum Tod des Tieres führen kann. Das Weibchen kann keine Eier mehr legen bzw. hat im Anfangsstadium grosse Schwierigkeiten mit der Eiablage, da ein oder mehrere Eier im Legedarm oder der Kloake feststecken.

Ursachen hierfür sind z. B. Stress, mangelndes oder zu trockenes Substrat.
Auch Vitamin- und Mineralstoffmangel, Kälte (Freilandhaltung), zu häufige Eiablage und Dickleibigkeit, und ein zu junges Alter der Weibchen können Legenot verursachen.
Wird eine Legenot festgestellt oder vermutet, muss das Weibchen schnellstens von einem Tierarzt behandelt werden.
Häufig genügt die Gabe eines wehen verursachenden Medikaments, treten jedoch Komplikationen auf, muss das Weibchen schnellstens operiert werden.

Zur Bekämpfung von Milben

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Milben
Milben sind eine Ordnung der Spinnentiere (Arachnida) im Stamm der Gliederfüßer.
Die zumeist unter 1 mm grossen Milben ernähren sich von Blut und Lymphe ihrer Wirte.
Die wichtigste bei Terrarientieren vorkommenden Milbe ist die rote Blutmilbe aus der Gattung Ophionyssus.
Die Milben bevorzugen als Wirte hauptsächlich Schlangen kommen aber auch auf Echsen vor, wenn ihre eigentlichen Wirte fehlen.

Die Eier sind im Terrarium überall zu finden und werden auch unter die Schuppen der Wirte abgelegt.
Die Nahrungsaufnahme der Milben erfolgt hauptsächlich in der Dunkelheit.
Stark mit Milben befallene Tiere erkennt man an den abgespreizten Schuppen, rastlosem Umherkriechen und dauerndem Scheuern an Gegenständen.
Die befallenen Tiere legen sich gerne in Wasser, in dem man die Milben nachweisen kann.
Bei starkem Milbenbefall kann es zu Todesfällen kommen.

Die Bekämpfung der Milben ist mit vielen verschiedenen Methoden möglich, die auf unterschiedlichste Weise die einzelnen Lebensstadien töten.
Es ist bei jeder Methode darauf zu achten, dass man sie vor Ablauf von 6 Tagen (Dauer der Entwicklung der ) Milbe wiederholt, so dass die frischgeschlüpften Milben keine Chance haben adult zu werden und neue Eier zu legen.

Zur Behandlung kann z. B. Blattanex (Insektenstrip) eingesetzt werden.
Wichtig ist , dass die Reptilien den Strip nicht erreichen können und dieser möglichst weit von warmen Beleuchtungskörpern angebracht wird um eine übermässige Ausdünstung zu vermeiden.