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Zucht und Vermehrung

Das Weibchen hat während und nach der Trächtigkeit einen erhöhten Kalziumbedarf. Um Mangelerscheinungen zu vermeiden, sollten die Futtertiere daher mit einem Kalzium- und Mineralstoff-Präparat angereichert werden.
Uromastyx Weibchen nehmen während der Trächtigkeit enorm an Umfang und Masse zu. 4 bis 6 Wochen nach erfolgter Kopulation wird mit der Eiablage begonnen.
Das Weibchen ist zu diesem Zeitpunkt auffallend unruhig und führt mehrere Probegrabungen durch.
An einer ihr als geeignet erscheinenden Stelle legt sie dann die Eier ab.
Auch im Terrarium bevorzugen die Tiere festen, grabfähigen Boden.
Die Stelle sollte durch Wurzeln, Steine oder Platten sichtgeschützt sein.
Diese Stelle sollte durch einen Spot von oben auf etwa 28 bis 32°C erwärmt werden.
Die Eier aus dem Terrarium entfernen um sie in den Inkubator zu überführen.
Die Eier dürfen auf keinen Fall gedreht werden sondern sollten in gleicher Position in einen Behälter mit Brutsubstrat (z. B. Vermiculite) gelegt werden.
Die Eier vertragen keine Kontaktfeuchtigkeit.
Das Substrat darf also nicht zu feucht sein.
Eine hohe Luftfeuchtigkeit stellt hingegen kein Problem für das Gelege da.
Die Inkubationstemperatur kann zwischen 29 und 34°C liegen.

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Ein paar Tage vor der Eiablage wird das Weibchen unruhig und führt mehrere Probegrabungen durch.
Nach mehreren Versuchen wird sie dann ihre Eier ablegen.
Die Eier müssen dann vorsichtig, ohne sie zu drehen aus der Eiablagegrube entnommen werden und in einen Inkubator überführt werden.

Vermiculit

Erhältlich im Shop

Als Substrat eignet sich z.b. Vermikulit.
Die Inkubationstemperatur soll 28- 30°C bei einer relativen Luftfeuchtigkeit von 70- 90% betragen.
Das Brutsubstrat sollte während der Inkubationsdauer leicht feucht gehalten werden.
Die Inkubationsdauer beträgt zwischen 50 und 70 Tagen.